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# Firebase
Das Firebase-Projekt heißt **MetalCircle**. Firebase wird aktuell für Android-Firebase Cloud Messaging verwendet: Die App fragt die Benachrichtigungsberechtigung an, erhält einen FCM-Token und registriert ihn beim MetalCircle-Backend. Das Backend speichert Geräte-/Session-Zuordnungen, versendet aber in dieser Phase keine Nachrichten.
Das Firebase-Projekt heißt **MetalCircle**. Android ist dauerhaft als `de.pinguholic.concerts` registriert. Manuelle Testnachrichten funktionieren bereits. Automatischer Versand für Freundschaftsanfragen, Direktnachrichten und Veranstaltungseinladungen ist implementiert und benötigt einen separaten serverseitigen Zugang sowie `PUSH_ENABLED=true`.
`android/android/app/google-services.json` ist eine lokale Konfigurationsdatei und durch `.gitignore` ausgeschlossen. Firebase-Client-Konfiguration ist kein Ersatz für Server-Secrets; Service-Accounts, Admin-Schlüssel und Tokens gehören weder ins Repository noch in Issues oder Logs.
## Unterschiedliche Konfigurationsdateien
- `android/android/app/google-services.json`: lokale, Git-ignorierte Android-Client-Konfiguration. Projekt-/App-Kennungen und der Client-API-Key werden vom Build in die APK übernommen; sie sind kein Backend-Privatschlüssel.
- **Service-Account-JSON**: privater Schlüssel für das Backend. Niemals in Git, APK, Docker-Image, Webassets, Chat, Wiki oder Logs aufnehmen. Die Android-Datei ersetzt diesen Zugang nicht.
## Entwicklung/Test einrichten
1. In Firebase **MetalCircle** auswählen und die tatsächliche **Projekt-ID** notieren; sie kann vom Anzeigenamen abweichen.
2. In der zugehörigen Google Cloud Console die **Firebase Cloud Messaging API (HTTP v1)** prüfen/aktivieren.
3. Einen eigenen Test-Service-Account anlegen, z. B. `metalcircle-push-test`. Für Versand ist `cloudmessaging.messages.create` nötig, enthalten in **Firebase Cloud Messaging API Admin** (`roles/firebasecloudmessaging.admin`). Keine persönlichen oder Gitea-Zugänge verwenden. Siehe [Firebase IAM](https://firebase.google.com/docs/projects/iam/permissions) und [FCM-Rollen](https://docs.cloud.google.com/iam/docs/roles-permissions/firebasecloudmessaging).
4. Für diesen Account einen JSON-Schlüssel erstellen und geschützt **außerhalb des Repositories und Docker-Buildkontexts** speichern. Der Betreiber verwaltet den Schlüssel. [Firebase Admin Setup](https://firebase.google.com/docs/admin/setup) beschreibt Service-Account-Dateien.
5. Dateirechte einschränken, beispielsweise `chmod 600 /absoluter/pfad/firebase-service-account.json`. Keine Inhalte ausgeben.
6. In der lokalen `.env` die folgenden Werte selbst eintragen:
```dotenv
PUSH_ENABLED=true
FIREBASE_PROJECT_ID=<tatsaechliche-test-projekt-id>
FIREBASE_SERVICE_ACCOUNT_FILE=/absoluter/pfad/firebase-service-account.json
```
7. In der eigenen lokalen HTTP-Testumgebung starten:
```bash
COOKIE_SECURE=false docker compose -f compose.yml -f compose.push.yml up -d --build web
```
`compose.push.yml` bindet die Datei schreibgeschützt unter `/run/secrets/firebase-service-account.json` ein und setzt dort `GOOGLE_APPLICATION_CREDENTIALS` für das Backend. Die Quelldatei muss existieren. Der Sender prüft, dass `FIREBASE_PROJECT_ID` zum Account passt. Die Android-App muss dasselbe Firebase-Projekt nutzen.
Cloud-Staging richtet der Betreiber separat ein; dort hinter HTTPS `COOKIE_SECURE=true` lassen. Codex auf PinguCore greift nicht automatisch darauf zu. Produktion bekommt später eigene Credentials, keine kopierten Testschlüssel.
## Prüfen
Mit zwei Testkonten den Ablauf unter [Push Notifications](Push-Notifications.md) prüfen. Logs enthalten feste Kategorien wie `configuration`, `transient` oder `unregistered`. Bei `configuration` Mount, Projekt-ID, API-Aktivierung und Rechte prüfen. Keine Legacy-Server-Keys einsetzen.
Der echte Backend-Integrationstest steht aus, solange kein Test-Service-Account hinterlegt ist. Automatisierte Tests simulieren Firebase und bestätigen nicht die Berechtigungen eines künftig erstellten Accounts.